Resurrected – „Perpetual“ (10.04.)

Zusammenfassung
Band: Resurrected
Album: „Perpetual“
Datum: 10.04.2026
Label: Testimony Records
Genre: Brutal Death Metal
Land: Deutschland
Order:
Quelle: Sure Shot Worx
Cover und Tracklist

01. Unholy Intercession
02. Human Wrath
03. Forever Damned
04. Into Mighty Death
05. Sanity Is Lost
06. Decomposed
07. Immaculate Deception
08. Echoes of Creation
09. Perpetual
10. Infernal Desire (Malevolent Creation Cover)
Schlagzeuger Dennis Thiele erklärt: „Der erste einzelne Song, ‚Sanity Is Lost‘, liefert einen vernichtenden Midtempo-Angriff, der tief in der Old-School-Death-Metal-Tradition verwurzelt ist. Angetrieben wird er von dreckigen Grooves, dichtem Riffing und unerbittlicher Härte. Wir kanalisieren die rohe Brutalität des Death Metals der klassischen Cannibal-Corpse-Ära. In der Mitte des Songs beschleunigt das Tempo zu einem gewalttätigen Ausbruch, der die Intensität an die Grenze treibt. Er ist eine gnadenlose Erinnerung daran, dass, sobald das Momentum einsetzt, der Verstand wirklich verloren ist.“
Das Video ist inspiriert von Deutschlands katastrophalstem Bergwerksunglück: Am 20. Februar 1946, kurz nach Mittag, entzündete eine Methanexplosion eine noch größere Kohlestaubdetonation im Bergwerk Zeche Monopol Schacht Grimberg 3/4. 405 Bergleute, Mitarbeiter und drei britische Offiziere der Norddeutschen Kohlenkontrolle kamen bei der gewaltigen Detonation untertage ums Leben. Während die Ursache der ersten Explosion unbekannt bleibt, werden die laschen Sicherheitsstandards der Nachkriegszeit allgemein verantwortlich gemacht. Der sogenannte Mythos von Grimberg bleibt als tiefe Narbe im kollektiven Gedächtnis des Ruhrgebiets bestehen.
Auf „Perpetual“ halten Resurrected einen gleichmäßigen Kurs bei, der fest auf einer alten Death-Metal-Schiene bleibt. Dies ist völlig passend für eine Band, die zu den frühesten Pionieren des brutalen Stils in ihrem Land gehört. Den Unterschied machen die vielen Jahre Erfahrung aus, sowohl im Songwriting als auch auf der Bühne, die sich in der technischen Versiertheit sowie in den kraftvollen und absolut zerschmetternden Tracks widerspiegeln, die auf diesem Album ein Tribut an ihr Können darstellen.
Als Gitarrist Thomas Granzow 1993 mit der Mitbegründung von Resurrected voll auf Death Metal setzte, wurde die musikalische Ausrichtung der Band bereits mit dem ersten Demo „Darkside of Reality“ (1994) deutlich, das unbändige Aggression und technische Präzision als Markenzeichen des Stils kombinierte und ihnen auch über die lokale Szene hinaus Aufmerksamkeit in der Underground-Szene verschaffte. Resurrected’s Debütalbum „Raping Whores“ von 1998 brachte ihnen internationale Anerkennung für die schiere Brutalität der Riffs, treibenden Blastbeats und resonanten Growls.
Mit weithin gelobten Alben wie „Butchered in Excrement“ (2001) und „Endless Sea of Loss“ (2006) festigten Resurrected ihren Status als feste Größe im europäischen Death Metal und bauten eine treue Anhängerschaft auf. Obwohl die Deutschen oft mit Größen des Genres wie CANNIBAL CORPSE, SUFFOCATION und MORBID ANGEL verglichen werden, hatten sie stets einen unverwechselbaren eigenen Sound. Dieser zeichnete sich durch ihre hörbare Offenheit aus, auch subtil Elemente aus anderen Richtungen der extremen Musik einzubringen.
Band und Credits
Chris Mieves – Vokillz
Dennis Thiele – Drums
Thomas Granzow – Rhythm Guitars
Christoph Zeller – Lead Guitars
Marius Baron – Bass
Recorded, mixed, and mastered by Jörg Uken at Soundlodge Studio, Rhauderfehn (DE).
Cover artwork by Ivan S. Bragin of Bragin Design.
