Draconian – „In Somnolent Ruin“ (08.05.)

[Photo Credit: Therés Stephansdotter Björk]

Zusammenfassung

Band: Draconian

Album: „In Somnolent Ruin“

Datum: 08.05.2026

Label: Napalm Records

Genre: Gothic Doom

Land: Schweden

Order: HIER

Quelle: Napalm Records

Cover und Tracklist

01. I Welcome Thy Arrow  

02. The Monochrome Blade             

03. Anima (feat. Daniel Änghede)

04. The Face of God            

05. I Gave You Wings          

06. Asteria Beneath the Tranquil Sea             

07. Cold Heavens 

08. Misanthrope River       

09. Lethe

Die unangefochtenen Anführer der zweiten Welle des Gothic Doom Metal, Draconian, sind endlich mit neuem Material zurück – und das stärker denn je! Ihr neues Studioalbum „In Somnolent Ruin“ wird am 08. Mai 2026 über Napalm Records erscheinen. „In Somnolent Ruin“ ist eines der persönlichsten Alben in der Diskografie der Band, was sich in der traumhaften Reise durch neun Tracks und den poetischen Texten von Sänger Anders Jacobsson offenbart. Das neue Album markiert dabei die Rückkehr der langjährigen Sängerin Lisa Johansson, die bereits auf den ersten fünf Alben der Band zu hören war und nun erneut gemeinsam mit Anders Jacobsson den Gesang übernimmt. Das Lineup des neuen Albums ist seit 2022 zusammen auf unterschiedlichen Touren, was dem Album ein besonderes Live-Feeling verleiht.

Als wiederkehrendes Thema auf „In Somnolent Ruin“ beschäftigen sich Draconian mit Platons Theorie der Seele – ein Element, das nicht von Anfang an geplant war, sondern sich während der Entstehung des neuen Albums, das erneut von Johan Ericson geschrieben, aufgenommen und arrangiert wurde, organisch herauskristallisiert hat.

Johan Ericson über das neue Album: „Die erste Idee – quasi der Embryo – zu „In Somnolent Ruin“ geht auf das Jahr 2021 zurück. Es begann mit dem Song „Misanthrope River“, einem Titel, der bereits seit den Demo-Tagen von „Under a Godless Veil“ existierte und nun endlich seine passende Musik gefunden hatte. Als die kleinen Fragmente langsam zu richtigen Songs heranwuchsen, wuchs meine Inspiration weiter zu schreiben.
Ich habe mich stark von Kunst und anderen Musikern inspirieren lassen – von Dark Folk bis hin zu unheimlicher Ambient-Musik –, was mir half, meine kreative Energie aufrechtzuerhalten. Schon früh hatte ich eine klare Vorstellung davon, welche Gesamtstimmung ich für das Album erreichen wollte: klassischer Doom, verflochten mit Ambient-Soundscapes. Außerdem wollte ich eine große Vielfalt an Songs auf dem Album haben, ohne dabei den übergeordneten Gothic-Anstrich zu verlieren, der alles verbindet und dem Album eine einheitliche Atmosphäre verleiht.“ „

Anders Jacobsson für hinzu: „Es hat ziemlich lange gedauert, bis sich das Album wie ein Ganzes anfühlte. Wir haben uns erst sehr spät auf die endgültige Trackliste geeinigt, da jedes Stück langsam zusammenkam – die Vocals fanden ihren Platz, Ideen überlagerten sich und ein echtes Gefühl der Zusammenarbeit ermöglichte es den Songs, sich zu entwickeln. Am Ende verwandelt sich die Musik in etwas, das zu Beginn des Prozesses fast unvorstellbar schien.
Für mich persönlich war es eine faszinierende, aber auch herausfordernde Erfahrung. Manchmal hatte ich Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie alles letztendlich zusammenpassen würde, und während des gesamten Prozesses gab es Momente des Zweifels. Aber am Ende hat alles zusammengepasst, und all die Unsicherheit und Selbstreflexion haben sich mehr als gelohnt. Der kreative Prozess ist für mich immer eng mit Selbstreflexion verbunden, und dieses Album hat mir davon eine Menge abverlangt.
Es war ohne Frage das Album, bei dem es mir am schwersten gefallen ist, es vollständig zu begreifen und durchzuarbeiten – aber vielleicht macht gerade das das Endergebnis umso spannender und, wie ich finde, ziemlich bemerkenswert. Es hat lange gedauert …
Es war fantastisch, wieder mit Lisa zusammenzuarbeiten, und dass Daniel Johansson dem Schlagzeug neue Ebenen eröffnet, hat dem gesamten Prozess eine zusätzliche Tiefe verliehen.“