Boneripper – “Radiant In Ruin” (26.06.)

Band photo by Daan Schaaf

Zusammenfassung

Band: Boneripper

Label: Eigenveröffentlichung

Genre: Metallic Hardcore

Land: Niederlande

Order: HIER

Quelle: Qabar PR

Cover und Tracklist

01. Oracle of Lies

02. Deeds Define

03. Damnation (ft. Rene from LIES!)

04. Iron Veil

05. Truth to Enemy

06. Convective Outlook

07. Borrowed Breath

08. State of Mind

09. Violent Virtue

10. Refuse Persist

11. Cold Hearts Burn

12. Radiant in Ruin

Mit Sitz in Harlingen, Niederlande, kann Boneripper ehemalige und aktuelle Mitglieder von Manu Armata, 13Steps und Bladecrusher vorweisen, darunter die Brüder Glashouwer.

Boneripper weigerte sich, vorsichtig wie die Neuen auf der Szene zu sein. Stattdessen bauten sie auf den Grundlagen ihrer vorherigen Bands auf und veröffentlichten 2023 die EP “Vengeance & Forgiveness”, die ihre Wut mit brennenden Riffs, unaufhörlichen Grooves, turboaufgeladenen Vocals und einer »direkt ins Gesicht«-Einstellung zum Ausdruck brachte. Ihr Debütalbum, “World Ablaze”, das im Mai 2024 erschien, strebte nach größerer Brutalität und Aggression. Die Songs gehen auf Themen gesellschaftlicher Unruhen ein, von Krieg und Klimawandel bis hin zu Fake News und Diskriminierung, und spiegeln die Verzweiflung wider, die diese Themen hervorrufen können, sowie die Resilienz, die erforderlich ist, um durchzuhalten.

Auf dem zweitjährigen Album “Radiant in Ruin” zieht Boneripper ihre metallischen Extreme leicht zurück, weigert sich jedoch, von ihren wilden Wegen zurückzutreten, und erlauben so muskulösere Hardcore-Schritte nach vorne. Getrieben von treibendem Zorn und Trotz, lockt das Album die Hörer in den Moshpit und stampft durch den Boden. Mitten in den turbulenten, hyperaktiven Stimmungen ist das Album dennoch voller dynamischer und hymnischer Momente, die an Youth Crew erinnern.

“Radiant in Ruin” blickt direkt in die gegenwärtige Welt, eine Welt voller Korruption, Gewalt, Umweltzerfall und gesellschaftlicher Spaltung. Es prangert Machtstrukturen, Heuchelei und kollektive Verleugnung an, kehrt aber immer wieder zu der Idee zurück, dass Überleben nicht gegeben, sondern gewählt wird. Es ist düster, aber nicht passiv: eher eine Warnung, die durch zusammengebissene Zähne geschrien wird, als ein Klagelied, sie steht gegen Unterdrückung und weigert sich, unter Druck zu zerbrechen.

Band und Credits

WD – Vocals

Jeljer – Guitar

Eric – Guitar

Douwe – Bass

Kees-Jan – Drums

Music by Jeljer Glashouwer
Lyrics by WD Glashouwer
Produced, Recorded, Mixed and Mastered by WD Glashouwer – doubleyoud.com

Cover art by Toha Mashudi – Ahot74

Band photo by Daan Schaaf

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