Gnod – “Chronicles Of Gnowt (Vol. 2)” (09.10.)

Zusammenfassung
Band: Gnod
Label: ROCKET RECORDINGS
Genre: Alternative / Drone
Land: UK
Order: HIER
Quelle: Rarely Unable
Cover und Tracklist

01. The Witness
02. Ice man
03. Traveller’s Return
04. Old Gold
05. Strangled
Chronicles of Gnowt (Vol. 2) album cover by João Alves
Zwei Jahrzehnte sind im Land Gnod vergangen, doch das psychische Reisetagebuch wird mit der Zeit nur spannender. Die Seite wird umgeblättert, ein neues Kapitel beginnt…
Während diese Band durch unerschütterliche Überzeugung, Schwarmgeister-Magie und einen leidenschaftlichen und kompromisslosen Geist aufgeblüht ist, hat eine Zutat als entscheidender Brennstoff für das Feuer gedient – die monolithische Einzigartigkeit des Riffs.
Dieses zweite Kapitel von Gnods Art-Jubiläumstrilogie stammt ebenfalls aus denselben sechstägigen Sessions wie das erste, in den Hellfire Studios bei Dublin mit dem Produzenten Spud Murphy (Lankum, Black Midi usw.). Diesmal liegt der Fokus jedoch auf der transzendentalen Schwere und Wiederholung, die die Band oft als zentrales Element ihres Ansatzes verwendet. Dieses Volume fängt den Sound von zerrissenen Streichinstrumenten, aufgerissenen Kehlen und gepeinigten Fellen durch die organische Chemie dieser enorm kraftvollen Band in einem Raum ein.
Wie immer hartnäckig losgelöst von allen oder irgendwelchen Genre-Grenzen, entwickelten sich die hier dokumentierten funkelnden Workouts in den letzten zwei Jahren auf Tour, bevor sie von Murphy im Studio verfeinert und perfektioniert wurden. „Spud war genial – er nahm live auf, drängte uns, mehr Takes zu machen, und sobald der richtige Take fertig war, klang er beim Abhören am Pult schon großartig“, erzählt die Bandmitglied Paddy Shine.
Die Ergebnisse gehören zu dem furchterregendsten und kinetischsten Material, das Gnod bisher hervorgebracht haben. Der Opener „The Witness“ nimmt einen The Ex-ähnlichen Groove und setzt ihn in Bewegung, bevor er eine Wand aus glühend heißem Gitarrenlärm hindurch treibt. „Ice Man“ treibt ein animalisches Melvins-artiges Gerüst an die Grenzen dystopischen Burnouts. „Old Gold“ hingegen konzentriert sich auf ein Zusammenspiel von drei Gitarren, die sich um einen kraftvollen, straffen Groove winden, während Paddys fieberhafte Ausrufe als Zeremonienmeister fungieren.
