Movements – “Happier Now” (04.09.)

Credit: Adam Alonzo

Zusammenfassung

Band: Movements

Genre: Post-Hardcore

Land: USA / Südkalifornien

Label: Fearless Records

Order: HIER

Quelle: KINDA Agency

Cover und Tracklist

01. “Pulse”

02. “Dissolve Me

03. “Everything Is Fine”

04. “Happier Now”

05. “Flowerbed”

06. “Back in My Ways

07. “Spellbound”

08. “Ill at Ease”

09. “Live by the Sword”

10. “Everyone I’ve Ever Been”

11. “Fragile Hands”

12. “Separate”

Movements haben sich in der Post-Hardcore-Szene mit mathesken, dissonanten Riffs, die in zukunftsweisende Melodien gehüllt sind, einen Namen gemacht. Die Band perfektioniert die Formel, die ihr bisher so gut gedient hat, mit „Dissolve Me“ weiter, das angespannte und kantige Riffs in schimmernde, geschichtete Gesangsharmonien einbettet. Es ist ein Hardcore-Track, der die Jugendlichen im Pit auf- und abspringen und tanzen lässt, als würde niemand zusehen.

„’Dissolve Me’, der erste Track, den wir für dieses Album geschrieben haben, setzte einen Präzedenzfall für unseren Schreibprozess“, erklärt Miranda. „Die Lead-Single für einen Albumzyklus beim ersten Versuch zu treffen, ist eine bedeutende Leistung. Es fühlte sich wie der perfekte Höhepunkt von Energie, Emotionen und Wachstum für uns klanglich an. Wie ein Großteil des Albums ist dieses Lied introspektiv und eine Art Beichte über mein eigenes soziales Verhalten und die Herausforderungen, denen ich mich gegenübersehe, selbst bei den kleinsten oder ‚normalen‘ alltäglichen Interaktionen. Diese Gefühle neigen dazu, sich anzusammeln und sich im Laufe der Zeit zu verschlimmern, bis sie lähmend werden können. Manchmal fühlt es sich so an, als wäre das einzige Heilmittel, meinen Kopf gegen eine Wand zu schlagen.“

Movements haben mit “Back In My Ways” auch eine stimmungsvolle und melancholische Darbietung geliefert. Es ist ein Meisterkurs im langsamen Aufbau von klanglicher Erzählkunst. Die blechernen Riffs und gleichmäßig vorgetragenen Vocals steigern sich stetig bis zum letzten Drittel des Songs. Dann bricht der Track in einem Sturm von Riffs und einem Ausbruch emotionaler Vocals vollständig aus. “Back In My Ways” trifft einen in allen post-hardcore Gefühlen. Letztendlich war “Back In My Ways” für die Band ein Song, der mit der Zeit wächst und an die früheren Klänge der Band erinnert.

“‘Back in My Ways’ war ein Stück, das ich anfangs irgendwie gehasst habe,” sagt Miranda. „Ich glaube, ein Teil von mir war zögerlich, wieder in die ‚traurigere‘ Seite unserer Musik zurückzukehren. Manchmal treffen die frühen Versionen der Songs, die wir schreiben, nicht sofort, aber im Laufe der Zeit ist es zu einem meiner Lieblingsstücke auf dem Album geworden. Dieser Song ist in mehr als einer Hinsicht ein langsames Entfachen, und er ist wirklich etwas Besonderes.”

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