Streamer – “Into The Void” (16.10.)

Zusammenfassung

Band: Streamer

Label: High Roller Records

Genre: Metal

Land: Spanien / Katalonien

Order:STREAMER — Into the Void LP BLACK, 21,99 €

Quelle: Sure Shot Worx

Cover und Tracklist

01 Almanzor

02 The Day that Barchinona Died

03 No Turning Back

04 Never Said Goodbye

05 Falling Again

06 Rock All Around

07 Insane World

08 Wanted Head

09 Liar’s End

10 Into The Void

Die Heavy-Metal-Band Streamer aus Gavà in Katalonien wurde 2013 aus der Asche einer Band namens Spleen Ideal gegründet. Sie spielten lokal und nahmen 2014 ein Zwei-Track-Demo namens »Time To Die« auf. Darauf folgte ein Jahr später die »Broken Dreams« EP. 2017 nahm Streamer ihr erstes vollständiges Album »Now Or Never« auf, was zu einer Reihe von Auftritten in ganz Spanien sowie zu einer Reise ins Vereinigte Königreich führte (Auftritt beim “Grimm Up North Fest” in Bury, England). Leider wurde der Nachfolger »Light Of Death« 2020 während der Covid-Zeit veröffentlicht, sodass Auftritte nur eingeschränkt möglich waren.

Im September 2025 betrat Streamer die Moontower Studios in der Stadt Terrassa, um ihr drittes Album »Into The Void« aufzunehmen, das erste für High Roller Records. Javi Félez war der Mann hinter dem Mischpult. „Ich würde sagen, es ist ein klassisches Heavy-Metal-Album mit vielen verschiedenen Schattierungen, Texturen und Emotionen“, beschreibt Bassist Cristian Streamer’s brandneues Werk »Into The Void«. „Es hat sowohl Dunkelheit als auch Melancholie und einige wirklich eingängige Songs.“

Nicht so sehr von klassischen spanischen Acts wie Baron Rojo, Angeles Del Infierno, Panzer und Obus beeinflusst, gehört Streamer einer neuen Generation des iberischen Heavy Metal an, wobei Bands wie Löanshark, Crimson Storm, Witchtower, Iron Curtain, War Dogs, Rave In Fire und Chantrice immer mehr Anerkennung bekommen.

Eines der wichtigsten Lieder auf »Into The Void« ist „The Day That Barchinona Died“. Es zeigt viele NWOBHM-Einflüsse, die galoppierenden Rhythmen von Iron Maiden sind allgegenwärtig, aber es gibt auch Spuren von epischem US-Metal und frühem europäischen Power Metal – eine wirklich gute Mischung. „Vielen Dank“, strahlt der Bassist. „Ich finde, das ist eine großartige Beschreibung. Schließlich mögen wir all diese Genres, also freuen wir uns, wenn die Leute es so sehen.“

„Rock All Around“ hingegen ist mehr ein rockiger, guter-Laune-Song, wobei der doppelte Gitarren-Crunch eines von Streamer’s Markenzeichen ist. „Die Idee war, einen prägnanten, direkten und eingängigen Song mit diesem Rock-‘n’-Roll-Geist und dieser Einstellung zu schreiben,“ erklärt der Vierziger-Saiter, „wir können es kaum erwarten, ihn live zu spielen!“

Alles in allem ist »Into The Void« ein sehr vielseitiges, traditionelles Heavy-Metal-Album einer der vielversprechendsten jungen Bands Spaniens.