Temple Of Dread – “Dreadspawn Dominion” (07.08.)

Zusammenfassung
Band: Temple Of Dread
Label: Testimony Records
Genre: Death Metal
Land: Deutschland
Order: Temple Of Dread – SPKR.store
Quelle: Sure Shot Worx
Cover und Tracklist

01. Wings of Immortality (Intro)
02. Dreadspawn Dominion
03. Born To Rot
04. Hybrid Horde Eternal
05. Death March
06. Blood Pyre
07. Scorched by Cosmic Fire
08. Rites of Blasphemy
09. Artisan of Oblivion
10. Infernal Eternity
Gitarrist Markus Bünnemeyer sagt: „Es gibt immer noch Unruhen in der Unterwelt – der Gott der Gottlosen schlägt zurück! Der Titelsong unseres kommenden Albums ‚Dreadspawn Dominion‘ greift die Geschichte von Hades und Charon wieder auf und setzt ihren Kampf fort, die schreckliche Herrschaft des Terrors zu beherrschen. Musikalisch ist es ein sehr thrashiger Song, ziemlich inspiriert vom Songwriting der Achtziger! Volle Geschwindigkeit voraus!“
Wie eine mächtige Kampfdreier, verlassen Temple Of Dread ihren Hafen auf der Ostfriesischen Insel Spiekeroog, um brutalen Death Metal mit dem neuen massiven Rammbug “Dreadspawn Dominion” allen zu liefern, die es wagen, ihren Kurs zu blockieren.
Musikalisch bleiben Temple Of Dread ihren Old-School-Death-Metal-Wurzeln treu, erweitern jedoch weiterhin ihr klangliches Spektrum, indem sie ihre cinematischen Aspekte weiter verfeinern und noch mehr dunkle und schwere Elemente einfügen, die auf den vorherigen Alben “Beyond Acheron” (2023) und “God of the Godless” (2024) besondere Beachtung fanden. Diese Veteranen nutzen ihre umfangreiche Erfahrung und hörbare Sicherheit in ihrem tödlichen Handwerk voll aus, um echte Emotionen in ihr oft eher technisch ausgerichtetes Genre einzubringen.
Einmal mehr nutzen diese widerstandsfähigen Inselbewohner klassische Themen aus der antiken Welt mit Texten, die von ihrem Freund und langjährigen Mitarbeiter, dem Psychologen Frank “Doc” Albers, verfasst wurden. Anhänger von Temple Of Dread werden vertraute Fäden erkennen, insbesondere die Fortsetzung des Konflikts zwischen Charon, dem Fährmann der Seelen über den Fluss Styx, und der personalisierten Gottheit der Unterwelt, Hades.
Das atemberaubende Cover-Artwork von “Dreadspawn Dominion” wurde erneut vom gefeierten italienischen Künstler Paolo Girardi erstellt, und die durchdringend scharfkantige Produktion gelangte ebenfalls wieder in die fähigen Hände von Temple Of Dread-Schlagzeuger Jörg Uken, dessen renommiertes Soundlodge Tonstudio auch von Bands wie DEW-SCENTED, GOD DETHRONED, OBSCENITY und SUICIDAL ANGELS frequentiert wurde.
Die offensichtlichste Veränderung, die Temple Of Dread zwischen der Aufnahme von “God of the Godless” und “Dreadspawn Dominion” betroffen hat, ist die Hinzufügung des zweiten Gitarristen Daniel Maurer und des Bassspielers Andi Bauer, die die friesische Band sowohl live als auch im Studio mit noch mehr Power bereichern.
Kurzfazit
Der Anfang von “Wings Of Immortallity” führt mich innerlich an den Tag zurück, als das erste Mal “Diablo” auf meinem PC flackerte. Doch dieser Glimps wird von der kommenden Welle aggressiver Riffs hinweggewaschen. Die Friesen hämmern mit diesem Album sämtliche aktuellen Gedanken aus meinem Kopf und hinterlassen pure Entspannung.
Der Ursprungsgedanke hinter “Dreadspawn Dominion” geht auf die Geschichte von Hades und Charon zurück. Also ab in die Unterwelt und lasst alle Sorgen fahren.
