Travo – “Wasteland” (02.10.)

Zusammenfassung
Band: Travo
Label: BLUES FUNERAL RECORDINGS
Genre: Psych Rock
Land: Portugal / Braga
Order: HIER
Quelle: Purple Sage PR
Cover und Tracklist

01. Burial
02. Decipher
03. Silenced Soul
04. Sleeper
05. Way Down
06. Wasteland
07. Rapture
Braga, Portugals psychedelische Rock-Entdeckung Travo ist zurück mit „Wasteland“, ihrem bisher schwersten und metallischsten Album, das am 2. Oktober über das Londoner Kult-Label Fuzz Club veröffentlicht wird. Jetzt bringen sie den Titelsong heraus – ein wilder fünfminütiger Abstieg in fuzz-getränkte Riffs, hämmernde Rhythmen und dystopische Atmosphäre!
Aufgenommen Anfang 2026 bei ARDA Recorders in Porto und produziert, gemixt und gemastert von Jaime Arellano (Ghost, Ulver, Behemoth), markiert Travo’s viertes Studioalbum eine Abkehr von den Fantasy-Themen ihres vorherigen Albums “Astromorph God” hin zu etwas viel Persönlicherem, Greifbarem und im Hier und Jetzt in den Ängsten der Gegenwart verankertem.
“Wasteland” kommt nach drei Jahren intensiver Europatourneen, bei denen ihre berüchtigten, das Gesicht schmelzenden Live-Shows in einer brandheißen KEXP-Session eingefangen wurden. Um dieses Hochgefühl weiter auszureiten, nutzte die Band eine seltene Pause im Tourplan und ging direkt mit neuer Intensität und Dringlichkeit ins Studio: „Die Aufnahmesession war gebucht, ohne dass vorher Material komponiert wurde, und das gesamte Album entstand in etwas mehr als einem intensiven Monat voller Proben. Der Druck, mit dem nächsten Album einen Schritt nach vorne zu machen, begann sich bemerkbar zu machen und sorgte für interne Spannungen. Dieses Gefühl der Dringlichkeit übertrug sich natürlich auf die Songs und verlieh ihnen einen Charakter, den sie in einem entspannteren Schreibumfeld wahrscheinlich nicht gehabt hätten.“
Auf seinen sieben Tracks behandelt “Wasteland” Themen wie Techno-Angst, Entfremdung, Dystopie, Liebe, Tod, Wiedergeburt und die Suche nach kollektiver Spiritualität. Jeder Song ist lose von einem anderen Abschnitt von T.S. Eliots Gedicht ‚The Waste Land‘ inspiriert, „dessen Themen und Motive heute besonders relevant erscheinen“. Musikalisch kombiniert das Album dunkle psychedelische und industrielle Einflüsse und verschmilzt sie mit TRAVOs lauten, aggressiven, schnellen Songs, die gleichzeitig in packende, langsam aufbauende Epen eingebettet sind. Die Vocals reichen von eingängigen Falsett-Melodien bis hin zu heftigem Growling und Schreien. Das Zusammenspiel der Gitarren erzeugt entweder wunderschöne Harmonien oder unheimliche Dissonanzen. Die Rhythmussektion ist tight, kraftvoll und hypnotisch.
