Umus – “Voidlit” (13.10.)

Zusammenfassung
Band: Umus
Label: Ksenza Records / Aesthetic Death
Genre: Funeral Doom
Land:
Order:
Quelle: Anubi Press
Cover und Tracklist

01. Ghost Of Grief
02. Harbinger Of The End
03. Oblivion
04. Voidlit
05. Voidlit II (bonus track – only available on the physical formats)
Gegründet im Jahr 2024 durch eine Fernzusammenarbeit von drei Musikern aus verschiedenen Städten, entstand UMUS aus einer gemeinsamen Vision von Funeral Doom, reduziert auf das immersivste und atmosphärischste Wesentliche. Inspiriert von Ahab, Evoken, Esoteric und der schattenhaften Welt der Dark-Ambient-Musik, setzt das Projekt mehr auf Atmosphäre, emotionale Tiefe und langsame Entwicklung als auf technische Showeinlagen oder unnötige Komplexität.
Mit einer Dauer von mehr als einer Stunde über fünf Kompositionen hinweg ist ‚Voidlit‘ ein monolithisches und rauchverhangenes Werk, aufgebaut aus glazialen Tempi, geschichteten Gitarren und kargen Vocals. Doch unter seiner imposanten Oberfläche zeigt das Album gelegentlich Lichtblitze: subtile melodische Details und unerwartete Passagen tauchen aus dem Nebel auf und verleihen den Langformen der Kompositionen Tiefe und Bewegung.
Anstatt Funeral Doom als reine Übung in Härte zu betrachten, nutzen UMUS Langsamkeit als Mittel zur Immersion. Jede Komposition entfaltet sich geduldig, lässt Texturen sich anhäufen und Emotionen sich vertiefen, während kleine Veränderungen in Melodie und Atmosphäre innerhalb der ausgedehnten Strukturen des Albums an Bedeutung gewinnen.
Konzipiert als eine durchgehende Erzählung, verfolgt “Voidlit” einen Abstieg durch Trauer, Isolation und geistigen Verfall bis hin zur allmählichen Auflösung des Selbst. Persönlicher Verlust und soziale Entfremdung führen zu einer zunehmend nach innen gerichteten Reise, die schließlich der Leere gegenübersteht, die zurückbleibt, wenn alles andere verschwunden ist.
Mixed by Vladimir Lehtinen
Mastered by Greg Chandler (Priory Recording Studios)
Artwork by Deni Aktemirov
