False Reality – „Faded Intentions“ (14.11.)

Zusammenfassung
Band: False Reality
Album: „Faded Intentions“
Datum: 14.11.2025
Label: Hassle Records
Genre: Hardcore
Land: UK / London
Order: HIER
Quelle: Starkult PR
Cover und Tracklist

01. INTRO
02. FROZEN
03. MIRROR
04. SNAKE EYES
05. REALITY SLIPS
06. SONDER
07. OUT OF TIME
08. CRANIUM
09. WORTH IT
10. COST OF SPITE
11. THE FURTHER
12. EVERY GAZE
„Reality Slips“ ist eine Beobachtung der Hilflosigkeit, die entsteht, wenn man mitansehen muss, wie das Wesen eines nahestehenden Menschen zerfällt, und rückt die neu belebte Genre-Vielfalt von False Reality sofort ins Rampenlicht. Die neue Single ist der erste Track des kommenden Debütalbums der Band, welches ab sofort vorbestellt werden kann.
„Wir haben wieder mit unserem guten Freund Richy Unsworth zusammengearbeitet, um die Themen des Songs durch den Ton des Videos einzufangen. Wir wollten mit dem Video zu Reality Slips etwas anderes machen und Szenen schaffen, die ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Verlusts vermitteln und gleichzeitig selbstreflexiv sind. Visuell ist nicht alles so, wie es scheint, denn es vermittelt die Unfähigkeit, das Geschehen um einen herum zu verändern, und einen Kontrollverlust.“
Auf insgesamt 12 Tracks verbindet die Band britische Beatdown-Gewalt mit NYC-Hardcore, Thrash, Metal, Grunge und Shoegaze. Inspiriert von wegweisenden Künstlern aus ihrer eigenen musikalischen Sozialisation wie Madball, Terror, Trapped Under Ice, Metallica, Deftones und Sepultura entstehen Songs mit eigener Note, die False Reality bereits eine größere Fanbasis eingebracht haben.
Obwohl False Reality erst 2023 gegründet wurde, fühlt es sich an wie die Krönung eines Lebens, das im Auge des Sturms verbracht wurde. Rachel Rigby, Sängerin und Texterin, begann als Teenager, Hardcore-Konzerte in Essex und London zu besuchen; mit 21 begann sie zudem, Festivals zu veranstalten. „Damals gab es nicht so wirklich viele aktive Frauen in der Szene. Daher hielt ich es für wichtig, mich zu engagieren und eine Botschaft zu senden“, sagt Rigby. Nicht lange danach beschloss sie: „Warum hier aufhören?“ In diesem Sinne gründete sie mit False Reality ihre erste Band.
Joe Cornwell, Bassist, bringt seine langjährige Erfahrung in Metalcore-Bands und als DJ/Produzent elektronischer Musik mit ein, um der Band eine zusätzliche genreübergreifende Vielfalt zu verleihen. Dave Connolly, Gitarrist und seit jeher Hardcore-Fan, hat für bekannte britische Bands wie Ironed Out, 50 Caliber und Bun Dem Out gespielt. Louis Dale, Schlagzeuger, kam über die Londoner Szene zu Rucktion Records und LBU-Bands, bevor er (zusammen mit Connolly) bei Ironed Out spielte.
„Faded Intenions“ ist somit das Debüt einer Band, deren Mitglieder bei Tausenden von Shows gespielt und gepogt haben, gesehen und gehört haben, was funktioniert, und dann mit diesem Wissen Musik geschrieben haben – und sie machen bereits als eine der wildesten Noise-Bands Londons von sich reden. In zwei Jahren hat False Reality auf britischen und europäischen Festivals wie 2000 Trees, Burn It Down, No Play, Manchester Punk Festival, D.I.E Brighton, Rock in Bourlon, Fury Dance und Hardcore For Help gespielt. Außerdem haben sie legendäre Bands wie Stick To Your Guns, Stray from the Path, Jesus Piece, HERIOT, Madball und Speed unterstützt, deren Sänger Jem Siow auf der Single „Opposites React” der Band aus dem Jahr 2023 zu hören ist.
Thematisch beschäftigt sich „Faded Intenions“ mit Verrat, Enthüllung, Selbstermächtigung und Rache, und das mit ständig beißendem Gift. Ein roter Faden zieht sich durch den Bandnamen, den Albumtitel – „Es geht darum, zuzusehen, wie jemand, der dir nahesteht, sich in eine andere Person verwandelt“, sagt Rigby – und das Cover-Artwork. Die Band posiert vor einer blauen Leinwand, vor der Kulisse der Londoner Skyline. „Man ist sich nicht ganz sicher, was Realität ist“, sagt Dale. „Ist das alles nur Fake? Und wenn ja, wo beginnt dann die reale Welt?“ Mit diesem Album wollen False Reality nicht nur den Schleier der Wahrheit lüften, sondern ihn mit jeder Note in Stücke reißen.
Insgesamt bewegt sich False Reality geschickt auf einem schmalen Grat: Ihre Leidenschaft dreht sich offensichtlich um Hardcore, aber sie weigern sich, dabei Puristen zu sein. „Unsere Musik ist eine Hommage und ein Liebeslied an jede Band, jedes Genre und jede lokale Hardcore-Szene, die uns bis hierher gebracht hat“, sagt Rigby. Dale stimmt zu. „Wir wollen die Erwartungen an das, was eine Hardcore-Band tun sollte, unterlaufen“, sagt er. Mit „Faded Intenions“ „wollten wir etwas Unerwartetes herausbringen – und wir sind stolz darauf.“
