Malefic – „Impermanence“ (13.02.)

Zusammenfassung
Band: Malefic
Album: „Impermanence“
Datum: 13.02.2026
Label: Terminus Hate City
Genre: Blackened Thrash
Land: USA / Atlanta
Order: HIER
Quelle: C Squared Music
Cover und Tracklist

01. Blood Of The Throne
02. In Darkest Dreams
03. Of Gods And Man
04. Idiocracy
05. Deserter
06. Disembodiment
07. Obsidian Earth
08. Echoes Of Silence
09. It Haunts
Das Album mit einem Knall eröffnend, ist „Blood Of The Throne“ ein gnadenloser, blackened Thrash Track, der von unaufhörlich hohen Tempi und unerbittlicher Aggression getrieben wird. Der Song zeigt jedes Mitglied von Malefic an seinen absoluten Grenzen und beinhaltet extrem schnelles und präzises Gitarrenspiel, übermäßig verziertes Schlagzeugspiel sowie ein scharfes Gespür für Leads, Melodien und harmonisches Zusammenspiel.
Lyrisch setzt sich „Blood Of The Throne“ mit den Kämpfen des Kapitalismus und den Systemen globaler Kontrolle auseinander, die der Masse auferlegt werden. Während die Botschaft an die Idee erinnert, die Monarchie zu stürzen, liegt der Fokus eindeutig auf modernen Machtstrukturen, einschließlich CEOs, Kongressmitgliedern und Weltführern. Ironischerweise wurde das Lied ursprünglich vom ehemaligen Gitarristen Cory geschrieben, dessen spätere politische Ausrichtung sich stark in eine andere Richtung entwickelte. Trotz alledem bleiben die Texte bemerkenswert relevant und passen sowohl zur Verzweiflung in der Musik als auch zum breiteren sozialen Klima. Unabhängig davon, wo die Hörer im amerikanischen politischen Spektrum stehen, ist die Botschaft klar. Wir erkennen alle die echten Dämonen in unserer Gesellschaft, wir sind uns nur nicht einig über die Lösung.
Als ein energiegeladener, von Hype getriebener Song fühlte die Band, dass Impermanence mit etwas Kompromisslosem beginnen musste. „Blood Of The Throne“ sendet eine klare Botschaft: Malefic ist nicht hier, um die Zuhörer sanft einzuführen. Ursprünglich sollte der Song der Albumtitel werden, stattdessen lieh er seinem Namen und Artwork einem vier Songs umfassenden Demo, das auf Bandcamp und später auf Kassette veröffentlicht wurde. Seit den frühen Tagen der Band existierend, hat sich der Song mit der modernen Besetzung erheblich weiterentwickelt.
