Radian – „Subterfuge“ (20.03.)

Zusammenfassung
Band: Radian
Album: „Subterfuge“
Datum: 20.03.2026
Label: El Burno Records / Third House Communications
Genre: Doom / Sludge
Land: USA / Ohio / Akron
Order: HIER
Quelle: Earsplit PR
Cover und Tracklist

01. Toothless Wolf
02. Spiraling Ash
03. Fathom
04. Ethereal Thirst
05. William
06. Subterfuge
07. Fluidity
Radian entstand im Winter 2017, als der Gitarrist Mike Burns (Rue, Sofa King Killer) beschloss, Groove und Grime zu etwas zu verschmelzen, das sowohl konfrontativ als auch nachhaltig ist. Das Projekt nahm auf seinem unabhängigen Debüt, „Chapters“ (2019), Gestalt an – eine sludgy, dynamische Aussage, die von The Obelisk gelobt wurde, für „diese extra Portion Aggression, die man dem befriedigendsten Sludge Metal zugrunde findet.“ Das Album etablierte Radian als eine beeindruckende Präsenz in der Metal-Subkultur des Mittleren Westens, aufgebaut auf unermüdlichen Konzerten und einer DIY-Arbeitsmoral.
Dieser Antrieb wurde in „Discordian“ (2022) umgesetzt, veröffentlicht über Burns’ eigenes Label El Burno Records. Dunkler und weniger nachgiebig spiegelte das Album eine Band wider, die an ihre Grenzen ging. Die Tourneen zur Unterstützung des Albums brachten sowohl Expansion als auch Brüche – mehrere Besetzungswechsel, Zeiten der Unsicherheit und Turbulenzen, die letztendlich die Ausrichtung der Band neu gestalteten.
In dieser Zeit konsolidierte sich die Besetzung von Radian mit erneuter Zielstrebigkeit und Fokus, bestehend aus dem Sänger Corey Staley, dem Schlagzeuger Derek Vaive und der Bassistin Carly Allman, neben Burns. Was folgte, war nicht einfach neues Material, sondern eine Neuausrichtung des Zwecks. Das Ergebnis ist „Subterfuge“, ein konzeptgesteuertes Album, das eine Umgestaltung von Sludge und Doom in eine Geschichte von Widerstand, Überleben und kultureller Bewahrung kanalisiert.
Spielend in einem neu interpretierten, modernen Ägypten – einem, das nie der römischen Eroberung zum Opfer fiel – erzählt „Subterfuge“ die Geschichte eines Mannes, der alles tut, um sein Zuhause, sein Volk und seine Kultur vor einer Kabale von Herrschern zu schützen, die aus eigennützigen Gründen alles auslöschen wollen. Obwohl das Album in einer neu interpretierten Geschichte verwurzelt ist, ist es voller Vergleiche zur zeitgenössischen Gesellschaft: Ausbeutung, herbeigeführter Zusammenbruch und Aufbegehren gegen Systeme, die darauf ausgelegt sind, zu verschlingen, statt zu erhalten.
Musikalisch zeigt „Subterfuge“ Radian in ihrer fokussiertesten und unerbittlichsten Form – ein wunderschön bedrückender, groove-lastiger Sludge, geschärft durch einen narrativen Bogen und mit der Schwere gelebter Erfahrung dargeboten. Es ist sowohl eine Fortsetzung der klanglichen Identität der Gruppe als auch eine Erklärung der Erneuerung; ein Album, das die eigene Reise der Band widerspiegelt und ihre Vision mit kompromissloser Kraft tiefer in den Untergrund trägt.
„Subterfuge“ wurde von Mike Burns aufgenommen und abgemischt, außer dem Bass, der von Brian „BeZo“ Zorich aufgenommen wurde. Das Album wurde von Sanford Parker bei Hypercube (Voivod, Darkthrone, YOB) abgemischt, von Collin Jordan bei Boiler Room Mastering (Ministry, Eyehategod, Spirit Adrift) gemastert und mit Artwork von Radian sowie mit dem Art-Konzept und Layout von Derek Vaive vervollständigt.
Corey Staley erklärt: „’Subterfuge‘ ist die Geschichte eines Mannes, der bereit ist, alles zu tun, um sein Zuhause, sein Volk und seine Kultur vor einem Kabal von Herrschern zu schützen, die fest entschlossen sind, alles auf ihrem Weg zu zerstören, um ihren eigenen persönlichen Vorteil zu erlangen. Die Handlung spielt im modernen Ägypten, als hätte es nie unter die Herrschaft der Römer in der Antike gefallen, und ist voller Parallelen zu der Welt, in der wir heute leben.“
Staley fährt fort: „In ‚Spiraling Ash‘ wird die Hauptfigur William auf eine Selbstmordmission geschickt, um ein längst verlorenes Relikt zurückzubringen und gleichzeitig eine ätherische Kraft in der Figur vollständig zu erwecken. Ein Nachsinnen über Furchtlosigkeit und göttliche Intervention.“
