Neues aus dem Hause: Man Looking Man

Die in Berlin ansässige Post-Hardcore-Band Man Looking Man präsentiert ihre neue Single und das offizielle Video „Zegepraal“
Der Titel stammt aus dem bevorstehenden selbstbetitelten Debütalbum der Band, das am 12. Juni in CD- und digitalen Formaten über Octopus Rising (Argonauta Records) veröffentlicht wird.
„Zegepraal“ zeigt die kompromisslose Intensität der Band und vereint rohe emotionale Wirkung mit dichten Arrangements und einem Gefühl der Dringlichkeit, das die Kernidentität des Sounds von Man Looking Man widerspiegelt. Es bietet einen weiteren Einblick in ein Album, das von Jahren kreativer Kämpfe, Widerstandsfähigkeit und künstlerischer Entschlossenheit geprägt ist.
Das Album entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren, der von Unsicherheit geprägt war, wobei das Projekt drei große Rückschläge erlebte, die nahezu zu seiner Auflösung führten. Stattdessen schmiedete dieser lange und anspruchsvolle Prozess letztendlich die bisher definitive Aussage der Band.
Textlich spiegelt es Carlo Poys Hintergrund in Sprachstudien und seinen Ansatz wider, Kunst und politische Reflexion durch ein symbolisches Prisma zu verbinden. Über seine sechs Tracks hinweg erkundet das Album die tiefe Krise der zeitgenössischen Gesellschaft, die menschliche Existenz darin und den Kampf, in Momenten der Dunkelheit die Hoffnung zu bewahren. Anstatt sich ausschließlich auf individuelle Entfremdung zu konzentrieren, versucht das Album, diese zu überwinden, und führt Ideen von Gemeinschaft und geteilter Vision innerhalb der emotionalen Landschaft des Genres wieder ein.
Aus produktionstechnischer Sicht wurde das Album vollständig selbst in einer vollständig DIY-Umgebung produziert. Aufnahmen, Mischungen und Sounddesign fanden alle in Maurizio Bergmanns Rooftop Studios statt, wo die Band viel Zeit damit verbrachte, Töne zu verfeinern, mit Texturen zu experimentieren und die endgültige klangliche Identität jedes Tracks zu formen. Dieser uneingeschränkte Ansatz ermöglichte es Man Looking Man, ihren Sound vollständig ohne äußere Einschränkungen zu definieren.
Cover und Tracklist

01. Symbols of Loss – 6:10
02. Zegepraal – 3:21
03. 369 – 7:03
04. Samsara – 5:02
05. Glide and Turn – 6:53
06. Poslushayte! – 4:06
Quelle: Grand Sounds PR
