10.03.2026 – Sound of Nashville im Backstage, München

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01 - James Barker Band

Sound of Nashville bringt Country-Feeling nach München – intime Clubnacht im Backstage

Am 10. März 2026 machte die von Semmel-Concerts initiierte Veranstaltungsreihe „Sound of Nashville“ Halt im Backstage München – und verwandelte die kleinste Bühne des Clubs in einen Hotspot für hochklassigen Country-Sound.

Nur wenige Tage nach dem großen Auftritt beim Country to Country Festival in Berlin ging es für die Künstler direkt weiter nach München. Der Kontrast hätte kaum größer sein können: von der Festivalbühne in die intime Clubatmosphäre – ein Setting, das sich jedoch als absoluter Gewinn für das Publikum erwies.

Den Auftakt des Abends gestaltete McCoy Moore mit einem akustischen Set. Solche reduzierten Auftritte sind oft eine Herausforderung, doch Moore meisterte sie mit Nähe und Charme. Zwischen den Songs suchte er immer wieder das Gespräch mit den Fans, verteilte Autogramme und schuf so eine persönliche Atmosphäre, die perfekt zum Rahmen des Abends passte.

Als zweite Künstlerin betrat die australische Sängerin Tyla Rodriguez die Bühne. Gemeinsam mit ihrem Gitarristen präsentierte sie ein stimmungsvolles Duett-Set, das das Publikum schnell auf Betriebstemperatur brachte. Sichtlich begeistert von ihrem ersten Besuch in München, zeigte sie stolz ihr München-T-Shirt – ein Moment, der beim Publikum besonders gut ankam. Mit Songs wie „Wish I Would“, „Mammas“, dem viel gefeierten „Why Country Why“ sowie „Tulsa Time“ bewies Rodriguez eindrucksvoll ihr Gespür für modernen Country mit emotionaler Tiefe.

Der Höhepunkt des Abends folgte mit der James Barker Band aus Kanada, die seit über einem Jahrzehnt international erfolgreich unterwegs ist. Vom ersten Ton an herrschte Bombenstimmung im nahezu ausverkauften Club. Die Band überzeugte mit einem energiegeladenen Set und großer Spielfreude. Besonders hervorzuheben war das Solo von Taylor Abram, das für zusätzliche Begeisterung sorgte. Die Setlist ließ kaum Wünsche offen: Mit Songs wie „Caught Me at a Good Time“, „On The Water“, „Drink For That“ und „Wasting Whiskey“ lieferten sie einen Hit nach dem anderen. Der emotionale und zugleich mitreißende Höhepunkt des Abends war jedoch „Keep It Simple“, das vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Auch das abschließende Medley rund um „Living The Dream“ sorgte für einen würdigen Abschluss.

Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum zeigte sich echte Country-Leidenschaft: Stilechte Outfits mit Cowboyhüten und Boots prägten das Bild im Club und unterstrichen die besondere Atmosphäre des Abends.

„Sound of Nashville“ bewies in München eindrucksvoll, dass große Country-Momente nicht zwangsläufig große Bühnen brauchen. Gerade die Nähe zwischen Künstlern und Publikum machte diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis – authentisch, emotional und musikalisch auf höchstem Niveau.

Vielen Dank an Semmel-Concerts und unsere Photographin Kirstin.

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